1964 – Eine Idee wird geboren
An der Ecke, wo die Nenteröder Straße und die Lichtenhagener Straße aufeinander treffen, hatten Kurt Gombert und August Slowek, Ende 1964, die Idee in Rengshausen einen „Club“ zu gründen.
Der Platz, wo die Idee zur Clubgründung entstand, links die Volksschule
Nach Singen anlässlich einer Hochzeit traf man sich im Gasthaus „Zur Alten Oberförsterei“. Während des gemütlichen Beisammenseins, gaben Kurt und August ihre Idee kund. Dieses Thema erfasste nun die ganze Tischrunde. Es wurden Wünsche laut und am Ende wurde sich darauf geeinigt, dass August und Kurt Vorbereitungen treffen sollen, einen Jugendclub zu gründen.
Hierzu schreibt Kurt Gombert im Oktober 2014:
„An jene, die vor 50 Jahren mal „aufgebrochen“ sind, die engen Horizonte des „stillen“ Tals & der Tradition zu erweitern, zu überschreiten in einer Zeit, die voller Unruhe war: die Agrarwirtschaft neigte sich zu Ende, die Erholungswirtschaft hatte Fuß gefasst, Ställe und Scheunen wurden zu Gästepensionen & Hotels umgebaut, die Heizungssysteme wurden umgerüstet, die Wohnwelt komfortabler umgestaltet, Bürgerhaus und Sportstätten gebaut oder verlegt. In diese Gesamtdynamik hinein wurde der >Club< gegründet, um die „neue Zeit“ zu entdecken & mit zu bestimmen, vor allem auch die Normen und Werte neu zu justieren. So war der >Club< ursprünglich eine „Bildungsinitiative“ für die „freie Zeit“, die den Sport nicht ersetzte aber auf die Beine auch einen Kopf setzen wollte.“
19. Januar 1965 – Die Gründungsversammlung in der Volkschule in Rengshausen
Der Idee folgte die Einladung zur Gründungsversammlung am 19. Januar 1965 in der Volksschule
Rengshausen.
Zur Gründungsversammlung waren 13 Mädchen, 24 Jungen und der damalige Bürgermeister Heinrich Zülch erschienen.
An diesem Abend wurde der „jugendclub rengshausen“ gegründet.
Ein Satzungsentwurf lag vor, wurde diskutiert und verabschiedet.
beiden Initiatoren, Kurt Gombert und August Slowek, wurden als Clubleitung gewählt.
Der Vorstand im Gründungsjahr mit Ausschüssen:
Bereits eine Woche später auf der nächsten Versammlung wurde der Name des Vereins in „jugendclub beisetal“ (Kurzbezeichnung: cjb) geändert. Hiermit wollte man dokumentieren, dass der Verein auch für Mitglieder, die nicht in Rengshausen wohnen, offen ist.
Das Ziel der Clubleitung war es in einem kleinen Dorf, wie es Rengshausen auch heute noch ist, in der damals allerdings die Mobilität mit Autos nur sehr beschränkt war, den Jugendlichen eine sinnvolle und abwechslungsreiche Freizeitgestaltung anzubieten.
Dies wurde auch in der Satzung verankert. Unter § 1 der ersten Vereinssatzung steht folgender Wortlaut:
„Der jugendclub beisetal dient der sinnvollen Freizeitgestaltung und Weiterbildung“
1965 - Das erste Jahr
Faschingsball, Spielabende, Diskussionsabende, Benimmkurs, Filmvorführungen, Wanderungen, Tischtennisturniere, Aufklärungskurse (teilweise getrennt nach Jungen und Mädchen), Sommernachtsball, Sprechübungen für ein Hörspiel, Vorträge und vieles mehr sorgten für ein reichhaltiges Vereinsleben.
Der 1. Faschingsball in der Volksschule in Rengshausen.